Was ist in der Bauendreinigung enthalten?
Entfernung von Bauschmutz, Staub, Klebstoff- und Silikonresten auf Böden, Wänden, Fenstern, Sanitär und Küchen. Außenbereiche und Terrassen auf Wunsch zusätzlich. Dazu gehören die Dinge, die am Ende einer Baustelle typischerweise übrig bleiben: Schutzfolien, Etiketten und Aufkleber auf Armaturen und Glas, Farbspritzer, Mörtel- und Zementschleier auf Fliesen, Bohrstaub in Fensterfalzen und auf Türzargen, Reste in Steckdosen und Lichtschaltern. Wichtig ist die Abgrenzung zu den beiden anderen Stufen: Die Baugrobreinigung räumt während der Bauphase auf und schafft die Fläche für das nächste Gewerk, die Bauzwischenreinigung folgt einzelnen Abschnitten. Die Bauendreinigung ist der letzte Gang vor der Übergabe und die einzige Stufe, nach der ein Raum bezugsfertig aussehen muss.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Nach Abschluss aller Gewerke, bevor die Übergabe an den Bauherrn oder Mieter erfolgt. Idealerweise ein bis zwei Tage vorher. Der Grund für dieses enge Fenster: Jedes Gewerk, das nach der Endreinigung noch einmal anrückt, bringt Staub mit, und Bohrstaub setzt sich in Sekunden wieder überall ab. Zu früh gereinigt heißt fast immer zweimal gereinigt. Zu spät wird es dagegen eng, weil die Reinigung selbst Zeit braucht und Silikonfugen und frisch eingepflegte Böden aushärten müssen. Sinnvoll ist deshalb, den Termin nicht nach dem Bauzeitenplan zu legen, sondern nach dem letzten Gewerk, das tatsächlich fertig ist. Sagen Sie uns kurz Bescheid, wenn sich das verschiebt — kurzfristige Anpassungen sind auf einer Baustelle die Regel, nicht die Ausnahme.
Was kostet eine Bauendreinigung?
Preis pro Quadratmeter, abhängig von Verschmutzungsgrad und Oberflächen. Sie erhalten nach einer kurzen Begehung ein schriftliches Festpreis-Angebot. Den Ausschlag gibt in der Praxis selten die Fläche allein. Teurer wird es durch Zementschleier auf Fliesen, durch die Zahl der Fenster und Rahmen, durch viele kleine Räume statt weniger großer, durch Sanitärzellen und Küchen, und dadurch, ob ein Aufzug zur Verfügung steht oder alles über das Treppenhaus getragen werden muss. Auch die Frage, ob Wasser- und Stromanschluss auf der Baustelle bereits nutzbar sind, gehört ins Gespräch. Nennen Sie uns bei der Anfrage Geschosszahl, ungefähre Fensterzahl und den Bodenbelag — damit lässt sich eine belastbare Einschätzung abgeben, bevor jemand vor Ort war.
Entsorgen Sie auch Bauabfälle?
Losen Schmutz und Kartonagen nehmen wir mit. Für Bauschutt und Sperrmüll empfehlen wir einen Container vom Vermieter oder Bauherrn. Das ist keine Bequemlichkeit, sondern eine Frage der Zuständigkeit: Bauabfälle sind Gewerbeabfall, und die Gewerbeabfallverordnung verlangt, dass die Fraktionen — Holz, Metall, Kunststoff, Glas, Bauschutt, Gips — getrennt gehalten und getrennt entsorgt werden. Wer das vermischt, verliert die Nachweise, die bei größeren Bauvorhaben verlangt werden. Der Container gehört deshalb in die Bauplanung und steht sinnvollerweise noch, wenn wir kommen. Wenn Sie unsicher sind, welche Fraktionen bei Ihrem Vorhaben anfallen, klären Sie das mit dem Entsorger vor Baubeginn — nachträglich getrennt wird selten und ist immer teurer.