Wie oft wird gereinigt?
Der Rhythmus richtet sich nach Nutzung, Bodenbelag und Publikumsverkehr, nicht nach einer Pauschale. In Büros sind drei- bis fünfmal pro Woche üblich, in Produktionsbetrieben mit Schichtbetrieb täglich einschließlich Wochenende und Feiertage. Sanitärbereiche und Teeküchen brauchen fast immer einen täglichen Gang, auch wenn der Rest des Hauses seltener an der Reihe ist. Wir trennen deshalb im Leistungsverzeichnis zwischen dem, was täglich anfällt — Böden, Sanitär, Abfall, Griff- und Kontaktflächen — und dem, was in einem Monats- oder Quartalsintervall genügt, etwa Fensterbänke, Heizkörper, Türblätter und Lampen. So sehen Sie schwarz auf weiß, welche Leistung wann erbracht wird. Nach den ersten Wochen passen wir den Plan an: In der Praxis zeigt sich meist, dass eine Zone mehr Aufmerksamkeit braucht und eine andere weniger.
Was kostet die Unterhaltsreinigung?
Wir kalkulieren nach Fläche, Bodenbelag, Aufwand und Rhythmus. Ein Treppenhaus braucht pro Quadratmeter deutlich mehr Zeit als eine offene Bürofläche, deshalb sagt der reine Quadratmeterpreis wenig aus. Sie erhalten nach einer kurzen Besichtigung ein schriftliches Festpreis-Angebot ohne versteckte Kosten oder Mindestabnahme. Ein Rat für den Vergleich mehrerer Anbieter: Stellen Sie nicht die Monatsbeträge nebeneinander, sondern die Leistungsverzeichnisse. Unterschiede entstehen fast immer daran, dass Positionen bei dem einen enthalten sind und bei dem anderen nicht — Glasflächen, die jährliche Grundreinigung, Verbrauchsmaterial wie Papier und Seife, Sonderreinigungen nach Veranstaltungen. Fragen Sie außerdem, wer die Reinigungsmittel stellt und ob Zuschläge für Sonn- und Feiertage anfallen. Wir weisen solche Positionen einzeln aus, damit Sie nachrechnen können.
Wer ist Ansprechpartner bei Problemen?
Jeder Kunde hat einen festen Vorarbeiter vor Ort und den Inhaber als direkten Kontakt. Beschwerden werden am selben Werktag bearbeitet: Wir sehen uns die Stelle an, klären mit dem Team, woran es lag, und reinigen nach. Es gibt keine Service-Nummer und kein Callcenter dazwischen. Der praktische Vorteil liegt in der Besetzung: Unsere Mitarbeiter sind fest angestellt und einem Objekt zugeordnet, nicht über Subunternehmen beschäftigt. Deshalb muss dieselbe Sache nur einmal besprochen werden — bei wechselnden Fremdfirmen beginnt dieses Gespräch bei jedem Personalwechsel von vorn. Wiederkehrende Punkte halten wir schriftlich fest, damit sie bei der nächsten Begehung nachprüfbar sind und nicht in Erinnerungen verhandelt werden müssen.
Sind Sie versichert?
Ja, wir unterhalten eine Betriebshaftpflichtversicherung mit branchenüblicher Deckung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die Versicherungsbestätigung legen wir auf Wunsch vor der Auftragsvergabe vor; Hausverwaltungen und öffentliche Auftraggeber verlangen das regelmäßig. Unabhängig davon, für wen Sie sich entscheiden, lohnen sich zwei Fragen an jeden Anbieter: Wie hoch ist die Deckungssumme, und ist der Verlust von Schlüsseln eingeschlossen? Bei Objekten mit Schließanlage ist das der teuerste denkbare Einzelschaden, weil im Ernstfall die gesamte Anlage getauscht werden muss. Zweitens: Sind die Mitarbeiter fest angestellt und angemeldet? Bei uns sind sie es. Wer Reinigungskräfte über undurchsichtige Subunternehmerketten einsetzt, kann Sie als Auftraggeber in die Haftung für Sozialabgaben bringen.